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zu Gast an unserer Schule.
Lust aufs Lesen?
Paul Maar ist nicht nur ein erfolgreicher Schriftsteller, sondern auch ein sehr guter Zeichner von Bildern. Als er sich vorstellte, malte er verschiedene Bilder, die zu seinem Namen passten. Dann erzählte er uns noch, dass er viele Bücher geschrieben hat z.B.: Das Sams, Jaguar und NEINguar, Lippels Traum, Herr Bello, Kartoffelkäferzeiten, aber auch Bücher für Erwachsene. Wenn er ein Buch schreibt, zieht er sich in ein kleines Haus zurück, dort wird er nicht abgelenkt und kann in Ruhe sein neues Buch schreiben. Er las uns aus seinem neuen Sams Buch vor und ergänzte, dass wir bis jetzt die erste Schule sind, die das Buch vorgestellt bekam, und dass noch keiner außer uns was von dem Buch erfahren hat: Was für eine Ehre! Das Buch ist sehr spannend. Am Ende der Autorenlesung beantwortete er uns noch einige Fragen! Da er merkte, dass wir sehr viele Bücher dabei hatten, unterschrieb er sie mit Freude und beantwortete uns auch noch Fragen. Er ist ein sehr netter Mann und es war auch interessant, als er uns etwas von sich erzählt hat. (Schüler aus der 5. Klasse) |
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Ein Superstar liest an der RS Scheßlitz
Ganz Deutschland sitzt vor dem Fernseher und sucht mit Bohlen und Co. seinen Superstar. Nicht so die Fünftklässler der Scheßlitzer Realschule. Die haben sich nämlich ihren Superstar in die Schule geholt und zwar in Person von Autor Paul Maar, der mit seinem Sams und auch mit „Lippels Traum“ sogar schon die Kinoleinwände erobert hat.
Am 20.04. warteten die Schüler dann ganz gespannt darauf, dass ihr berühmter Gast erscheint. Völlig unkonventionell startete Maar schließlich seine Lesung – eben nicht mit dem Aufschlagen eines Buches. Schließlich ist der gebürtige Schweinfurter ganz nebenbei ebenfalls Illustrator und hat somit die Einbände seiner bekannten Bücher selbst gestaltet. Dass er dies beherrscht, davon durften sich die Schüler selbst über-zeugen und sich an Maars Zeichnungen eines grimmigen Nashorns oder etwa eines grinsenden Nilpferdes erfreuen. Dahinter steckte eine Geheimschrift, mit der sich der Autor vorstellte. Nach diesem kurzen Einstieg, den die Schüler mit Begeisterung be-gleiteten, ging es dann endlich mit der eigentlichen Lesung los. Zunächst wurden einige kurze Stücke aus dem Gedichtband „Jaguar und Neinguar“ vorgestellt, die mit ihrem Wortwitz immer wieder für lautes Lachen sorgten.
Anschließend gab es ein besonderes Mitbringsel für die Zuhörer. Maar berichtete von seinem bisher unveröffentlichten Manuskript zu seinem neuesten Werk „Das fliegen-de Kamel“. Darin geht es um die Figur Nasreddin Hodscha, die aus türkischen Schwänken, ähnlich wie bei uns Till Eulenspiegel, bekannt ist. Deren Abenteuer ver-suchte Paul Maar in das Berlin der heutigen Zeit zu übersetzen. Einige Kostproben durften unsere Schüler nun schon einmal vorab testen. Ergebnis: Test bestanden! Auch mit diesen Geschichten landete Maar wieder einen Volltreffer bei seinem Publi-kum.
Natürlich durfte bei dieser Veranstaltung das allseits beliebte Sams nicht fehlen. Für alle Sams-Neulinge wurde anfangs erklärt, was es eigentlich mit dem Sams auf sich hat und wie es zur ersten Begegnung mit dessen künftigem Begleiter Herrn Ta-schenbier kam. Sehr zur Freude der Schüler illustrierte Maar währenddessen sein Sams inklusive Wunschpunkte und Schweinsnase. Ursprünglich war nur ein einziger Band, „Eine Woche voller Samstage“, geplant. Wegen der positiven Resonanz der Leser kamen jedoch immer mehr Bücher vom Sams hinzu, so der Autor. Die Schüler lauschten gebannt dem Vortrag aus dem neuesten Band „Onkel Alwin und das Sams“, den Maar mit viel Einfühlungsvermögen und Witz gestaltete. Mit diesem klei-nen Ausschnitt hat er wohl noch einige mehr mit dem Sams-Fieber infiziert und neu-gierig auf die Lektüre gemacht.
Zum Abschluss gab es die Gelegenheit, den Schriftsteller mit allen möglichen Fragen zu löchern und Bücher signieren zu lassen. Von beidem machten die Schüler reich-lich Gebrauch. Wer braucht da noch die Typen aus dem Fernsehen?
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