Staatliche Realschule Scheßlitz Bayerischer Meister im Schultriathlon

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Hilpoltstein war am Donnerstag 22.07.2010 Austragungsort für das Landesfinale im Schultriathlon. Die Staatliche Realschule Scheßlitz nahm mit der Mannschaft WK II Jungen (Jg. 92 – 95) an dem Wettkampf teil. Der Veranstalter, die Staatliche Realschule Hilpoltstein und der TV Hilpoltstein Triathlon, hatte, mit vielen fachkundigen Helfern aus der Triathlonregion Roth, einen perfekten Wettkampf vorbereitet.
Zuerst mussten die Schüler im Freibad von Hilpoltstein 200 m im Becken zurücklegen, wobei für jede Schulmannschaft eine eigene Bahn eingeplant wurde, d.h. taktisches Schwimmen im Wasserschatten möglich und ausdrücklich erlaubt war.
Aus dem Schwimmbecken heraus wurde ein kurzes Stück der Liegewiese des Bades überquert, um zur Wechselzone zu gelangen, damit die zweite Disziplin in Angriff genommen werden konnte. Ein Rundkurs für Mountainbikes über Feld- u. Forstwege, musste zweimal durchfahren werden, um die 3,8 km Radstrecke hinter sich zu bringen.
Auf dem Sportgelände des TV Hilpoltstein fand dann der Wechsel Rad/Lauf statt, damit die Wettkämpfer auf die abschließenden 2 Laufrunden a 750 m starten konnten.
Die Einzelzeiten der drei schnellsten Teammitglieder wurden in der Auswertung für die Mannschaftswertung zusammengerechnet.
Die Scheßlitzer gingen mit viel Respekt in das erste Teilstück, als vermeintlich schwächste Disziplin, und konnten die geplante Schwimmtaktik auch nur auf den ersten 100 m umsetzen. Aber Mark Völkl schwamm eine gute Zeit und wechselte als Vierter des Teilnehmerfeldes auf das Rad. Am Ende der ersten Radrunde konnte Felix Weber auf seinen Mannschaftskameraden aufschließen und im weiteren Verlauf als Vierter des Wettkampfes auf die Laufstrecke wechseln. Während sich Felix an der Spitze einen packenden Zweikampf mit einem Schüler aus Erlangen lieferte zeigte Mark einen tollen Wettkampf und arbeitete sich nach Rang 10, nach dem Radfahren, wieder auf den sechsten Gesamtplatz vor. Damit hatte das Scheßlitzer Team Platz 4 und 6 für sich verbucht und verfolgte gespannt wie Lukas Ziegmann, der in keiner Disziplin seinen Rhythmus gefunden hatte, gegen die Uhr kämpfte. Unter den Anfeuerungsrufen von seinen Mannschaftskollegen und Betreuer Michael Poßer zeigte der Mountainbiker Kampfgeist und konnte 12 Sekunden Vorsprung gegenüber dem Sieger aus dem Vorjahr, die RS Hilpoltstein, ins Ziel retten.